Dienstag, 9. Jänner 2007

neue Bekanntschaften...

In dieser Woche finden jeden Tag Informationsveranstaltungen für Austauschstudenten statt. Hier war das erste Problem das wahnsinnig große Uni-Gebäude. Sämtliche Institute sind unter einem Dach vereint (eigentlich ganz gut), allerdings ist alles auf finnisch beschrieben (was natürlich wieder nicht so gut ist). Da es aber ungefähr 80 von uns Nicht-Finnen gibt, braucht man nur der Horde von Leuten mit fragenden u. suchenden Gesichtern zu folgen, um an sein Ziel zu gelangen.
Vertreten sind hier alle möglichen Länder wie Schweden, Deutschland, Amerika, Island, Südafrika, Kenia, Italien, Slowenien, Frankreich - die Standardsprache ist dabei immer Englisch (da es relativ viele Deutsche gibt, kann man auch ab u. zu mal deutsch sprechen). Auch ein Wiener ist unter den ERASMUS-Studenten.
Gestern haben wir uns gleich zu einer kleinen Gruppe zusammengerottet u. beschlossen, ein kleines Abendessen zu kochen. Wir kauften 2 Gläser Fertigsugo, ein paar Tomaten u. Thunfisch, warfen alles in einen Topf, kochten es u. servierten das Ganze dann mit Nudeln - der Abend war ein voller Erfolg, da pro Kopf u. Nase nur 1 Euro für das Essen zu bezahlen war und es keinem schlecht wurde.

Das Heim selbst ist ganz in Ordnung (siehe Foto oben) - es sind nun fast alle Zimmer belegt und es ist trotzdem relativ ruhig.
Auch an mein spartanisches Zimmer gewöhne ich mich langsam. Ich bin den ganzen Tag über sowieso auf der Uni, und zum Schlafen u. Essen reicht es völlig aus. Die Küche ist auch O.K. ; wir habe hier eine Mikrowelle, ein Backrohr, Herdplatten, einen Toaster u. eine Kaffeemaschine. Also alles, was man zum Überleben braucht.

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