

Gestern gab es den ganzen Tag Regen. Somit fiel unsere Lofoten-Wanderung ins Wasser, stattdessen besuchten wir das Wikinger-Museum in Borg - auch ganz interessant. Die Betreiber haben da ein Königshaus und ein Schiff nach

Originalmustern nachgebaut. Am Nachmittag erreichten wir dann die Ortschaft "Å", ein kleines Fischerdorf am südlichen Ende der Lofoten - danach gibt es nur noch ein paar Berge und den Atlantik. Auffallend war der extreme Geruch, welcher von den tausenden

herumhängenden Trockenfischen stammte. Unser Auto roch auch heute noch, nachdem wir die Lofoten verlassen hatten nach Fisch. Ansonsten ist die Landschaft der Lofoten

beeindruckend und schön. Die Berge sind extrem steil und spitz und die Häuser sind auf die wenigen ebenen Flächen an der Küste gebaut. Auch die Straßen sind sehr schmal, teilweise nur einspurig. Geschlafen haben wir in einem alten Seemannshaus, welches auch das Trockenfischmuseum beherbergte (über den Geruch sage ich nichts mehr, kann man sich denken).



Heute haben wir um 14 Uhr mit der Fähre nach Bodø übergesetzt (welche ganze 4 Stunden benötigte) und dann gleich weiter in Richtung Schweden gefahren. Auf dem Weg sind wir am weltweit größten Gezeitenstrom, dem Saltstraum, vorbeigekommen.

Leider konnten wir ihn nicht in voller Aktion sehen, da wir den Gezeitenwechsel versäumt haben. Die Landschaft verändert sich nun auch in ein eher weitläufiges Gebirge mit Fjellen und fruchtbaren Tälern dazwischen. Auch Föhrenwälder tauchten heute wieder auf.
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