Sonntag, 10. Juni 2007

Update aus Norwegen

Wir sitzen gerade in einem Pub in Kabelvåg auf den Lofoten. Die bisherige Reise verlief ohne Zwischenfälle. Gleich nach Tana Bru fuhren wir nach Honningsvåg auf der Nordkapp-Insel. Dort bezogen wir unsere Unterkunft, ein nettes Zimmer in einer Campinganlage. Danach besuchten wir das Nordkapp, welches uns mit sehr schlechtem Wetter und starkem Sturm empfing - leider. Aus diesem Grund mussten wir auch die geplante Wanderung zum wirklich nördlichsten Punkt Europas, Kniveskjellodden, absagen.
Am Mittwoch brachen wir nach Alta auf, und das Wetter wurde in südlicher Richtung sofort besser. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Abstecher nach Hammerfest, der nördlichsten Stadt Europas (hier oben ist fast alles das "Nördlichste"). Die Stadt ist sehr gepflegt, wenn auch das Klima sehr rauh ist. Danach ging es weiter nach Alta, wo wir den Alta Canyon, den größte Canyon Nordeuropas, besuchen wollten. Der Reiseführer versprach eine einfache 4-stündige Wanderung - allerdings wurde daraus eine 6-stündige Wanderung, welche uns durch Sumpflandschaft und über einen Schmelzwasser führenden Gebirgsbach führte (keine einfache Aufgabe). Die Tour scheiterte aber an einem reißenden Wildbach, welcher nicht ohne Gefahr zu überqueren war. Somit konnten wir den Canyon nur von der Ferne betrachten, was aber auch sehr eindrucksvoll war. Auf dem Rückweg trafen wir noch ein schweizer Ehepaar, welches mit den gleichen Problemen kämpfte.
Am Freitag stand Tromsø auf dem Programm. Natürlich besuchten wir die berühmte Eismeer-Kathedrale (in welcher wir Eintritt bezahlen mussten). Danach ging es mit der Seilbahn auf den Storsteinen, von wo wir einen grandiosen Ausblick über die Stadt genossen. Danach gingen wir noch ins "Polaria", einem Museum welches unter anderem Seehunde in einem grossen Aquarium und einen Breitbildfilm über Spitzbergen zeigte. Die Nacht haben wir danach in einer netten Ferienwohnung auf dem Weg nach Narvik verbracht.
Gestern erreichten wir Narvik bei wunderschönem Wetter. Die Stadt ist wunderschön inmitten von schneebedeckten Bergen eingebettet. Auf dem Programm stand das Kriegserrinnerungs- museum, eine weitere Fahrt mit einer Seilbahn auf das Schigebiet und der deutsche Soldatenfriedhof.
Morgen geht es dann weiter auf den südlichen Teil der Lofoten.

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